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Günter Zachariasen - Die frühen Jahre 29.8.2014 bis zum 18.10.2014

Malerei, Zeichnung und Grafik


Das Frühwerk von Günter Zachariasen bewegt sich auf der Schnittstelle zwischen gesehener, maritimer Wirklichkeit und einer darüber hinausreichenden Ebene. Will heißen: Fragmente des Wirklichen lösen einen im Ergebnis offenen künstlerischen Prozess aus. Form und Farbe erscheinen in einen veränderten, gleichwohl ursächlich begründbaren Zusammenhang. Eine Position, die sich gleichermaßen auf die existenzielle Dimension eigener Erlebnisse berufen kann, wie sie im Wissen um die Tragfähigkeit der bildnerischen Mittel gründet. Dabei spielte die Insel Sylt, auf der Zachariasen 1937 geboren wurde, respektive die Natur zwischen Wasser und Land eine entscheidende, weil bildauslösende Rolle. Die Forderung nach erkennbarer Abbildlichkeit beschreibt demnach keinesfalls das Ziel seiner Kunst, wenngleich er sie in seinem Frühwerk auch nicht von vorn herein ausschloss. Ziel war vielmehr von Beginn seines Schaffens an die Verbindung einer intensiven, letztendlich nicht gesteuerten oder gar begrifflich besetzten Naturerfahrung mit einer offenen meditativen Haltung. Zachariasen: „Probleme kann man nicht malen. Alles, was mit Sprache zu bewältigen ist, ist nicht Gegenstand der Malerei.“

 

Günter Zachariasen‘s frühe Bilder, die etwa zwischen 1960 und 1975 entstanden sind, werden erstmals in einer Ausstellung präsentiert. Zur dieser ist ein Katalog im Verlag der Kunst erschienen.

 

 

 

 

"manchmal morgends", 1974, Öl auf Leinwand, 100x90
"Wie eine Himmelfahrt", 1974, Öl auf Leinwand, 100x90
Ohne Titel, 1974, Öl auf Leinwand, 90x100
Ohne Titel, 1974, Öl auf Holz, 83x108
Letze Änderung: 09. 09. 2015